Perú
Abenteuer Guide
Perú: Anden, Wüsten, Regenwälder und Ruinen.
Hier treffen uralte Kulturen auf atemberaubende Natur.
Reisetipps, low-budget Tricks und Sicherheitshinweise für Individualreisende und Backpacker.
So erkundest du Peru abenteuerlich, authentisch und ohne viel Geld auszugeben.
Destinationen
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kurz und kompakt
Hauptstadt: Lima
Sprachen: Spanisch, Quechua & Aymara
Währung: Sol/PEN (1€ ~ 4 Sol)
Zeitzone: UTC - 5
Beste Reisezeit:
- Andenregion, Wandern & Machu Picchu: Mai - September (Trockenzeit)
- Amazonas: Oktober - April (Regenzeit)
- Küstenregion (Lima, Nazca, Paracas): ganzjährig, Nebel während den Wintermonaten Juni - September.
Wild und Lautlos: unsere Reiseroute durch Peru
Peru stand schon sehr lange auf unserer Bucket-List. Schließlich sind wir knapp drei Wochen durch das Andenland gereist.
Unsere Reise begann in Lima (3 Nächte), wo wir durch die Viertel Barranco und Miraflores spazierten, Streetfood probierten und uns langsam an das Leben in Südamerika gewöhnten. Von dort fuhren wir weiter nach Paracas (2 Nächte) – Ausgangspunkt für die Ballestas-Inseln und das beeindruckende Paracas-Naturschutzgebiet.
Der nächste Halt war Ica (2 Nächte), um die bekannte Oase Huacachina zu besuchen. Mitten in der Wüste, umgeben von hohen Sanddünen, konnten wir einen einzigartigen Sonnenuntergang erleben.
Ein Nachtbus brachte uns anschließend nach Cusco (7 Nächte), das Herz des ehemaligen Inkareichs und perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge ins Heilige Tal und zum farbenprächtigen Regenbogenberg Vinicunca.
Von Cusco aus reisten wir weiter ins weniger bekannte Santa Teresa (2 Nächte), wo wir eine kleine Kaffeeplantage besuchten und die grüne, tropische Landschaft genossen. Von dort wanderten wir entlang der Bahnlinie von Hidroelectrica nach Aguas Calientes (2 Nächte), um am nächsten Morgen die legendäre Ruinenstadt Machu Picchu zu besichtigen.
Nach einem letzten Tag in Cusco (1 Nacht) setzten wir unsere Reise mit dem Nachtbus fort um weiter nach Copacabana in Bolivien, zu reisen wo das nächste Kapitel begann.
Unsere Route ist nur eine mögliche Option, Peru zu bereisen.
Wenn du mehr Zeit hast, kannst du sie wunderbar erweitern, etwa mit:
-
dem Besuch der Nazca-Linien
-
Arequipa & dem Colca Canyon
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dem Amazonasgebiet bei Puerto Maldonado oder bei Iquitos
-
einer Wanderung im Hochgebirge von Huaraz
Lima
Fast alle Peru Reisen starten in der Hauptstadt Lima. Die Millionenstadt lässt sich jedoch problemlos auf eigene Faust erkunden. Besonders sehenswert und vor allem sicher für Touristen sind die 3 Distritos (Stadtviertel) Miraflores, Barranco & Centro Histórico.
Hier erfährst du mehr zur sehenswerten Millionenstadt.
Paracas & Islas Ballestas
Der kleine Küstenort südlich von Lima ist bekannt für seine Natur.
Die vorgelagerten Islas Ballestas werden oft als kleine Schwester der Galápagos Inseln bezeichnet. Sie sind im Vergleich jedoch günstiger leichter erreichbar und dennoch reich an einer faszinierenden Tierwelt.
Außerdem ist Paracas Ausgangspunkt für den surreal anmutenden Paracas Nationalpark: eine Wüstenlandschaft am Ozean die du kostengünstig auf eigene Faust mit dem Fahrrad erkunden kannst.
Hier erfährst du mehr zum sehenswerten Küstenort und zu den verschiedenen Aktivitäten.
Huacachina Oase
Die Huacachina Oase mitten in der peruanischen Wüste von Ica ist ein Muss für alle Backpacker, Abenteuerlustige und Sonnenuntergangsliebhaber.
Die Oase ist lieg vier Stunden von Lima, nur eineinhalb Stunden von Paracas und zweieinhalb Stunden von Nazca entfernt. Wir empfehlen von Lima aus mit dem Bus über die Panamericana zuerst nach Paracas, dann nach Huacachina und schließlich weiter nach Cusco, Nazca oder Arequipa zu fahren.
Huacachina gehört zur Stadt Ica, alle Busgesellschaften fahren somit Ica und nicht direkt Huacachina an. Mit dem Taxi geht es schließlich weiter in die Oase.
Huacachina kann ganzjährig besucht werden. In den Wintermonaten sinkt die Temperatur untertags nie unter 25 Grad, im Frühling und im Sommer erreicht jene an die 30 Grad. Dank der ständigen Brise fühlt es sich jedoch nicht so heiß an.
Die Gebäude rund um die Oase, deren Wasser trüb ist, sind zum einen Teil Hotels und Restaurants und zum anderen Teil Baracken, umgeben von Müll. Alles in allem ist der Ort Huacachina gar nicht so schön wie auf den Fotos.
In der Oase werden Aktivitäten wie Sand Buggy Touren und Sandboarding angeboten.
Daher wir am liebsten so wenig Geld wie möglich ausgeben haben wir uns dafür entschieden eine der Dünen zu besteigen und von dort den Sonnenuntergang zu genießen. Nicht immer müssen Aktivitäten etwas kosten! Die Farben des Sandes verändern sich im wechselnden Licht und auch die Oase erstrahlt im Abendlicht dank der vielen Lichterketten.
Wild und Lautlos Tipp: zum Übernachten empfehlen wir das The Upcycled Hostel, das nur 10 Gehminuten außerhalb von der Oase liegt.
Die Unterkünfte direkt in Huacachina sind im Vergleich um einiges teurer.
Das Upcycled Hostel bietet verschieden Zimmerkategorien zu verschiedenen Preisen ein, hat einen Pool, ein Restaurant und eine Bar. Noch günstiger kann man in der Stadt Ica schlafen, um in die Oase zu gelangen muss man dann aber ein Taxi nehmen.
Cusco
3.400 Meter über dem Meeresspiegel liegt die Inkastadt Cusco. Zwischen kolonialen Fassaden, Inkaruinen und bunten Märkten pulsiert hier das Herz der Anden.
Die sehenswerte Stadt ist außerdem Ausgangspunkt für die Top-Sehenswürdigkeiten Machu Picchu, Vinicunca & das Heilige Tal.
Hier kannst du unsere Cusco Reise-Tipps nachlesen.
Vinicunca - der Regenbogenberg
Der Rainbow Mountain ist eines der bekanntesten Ausflugsziele in Peru.
Auf über 5.000 Meter leuchten die Hänge in bunten Streifen aus Rot, Gelb und Grün. Die Wanderung auf den Regenbogenberg ist technisch nicht schwierig, aber aufgrund der Höhe eine echte Herausforderung.
Hier findest du mehr zu Vinicunca & der Wanderung auf den Regenbogenberg.
Santa Teresa
Santa Teresa ist ein kleines Dorf in den Anden, nicht weit entfernt von Machu Picchu.
Bekannt ist es für seine heißen Thermalquellen, die Kaffeeplantagen sowie seine Lage inmitten einer üppigen, subtropischen Vegetation. Santa Teresa ist ein entspannter Zwischenstopp auf einer alternativen, low-budget Route nach Machu Picchu.
Hier erfährst du mehr zu Santa Teresa.
Machu Picchu
Die Inkaruinen in den Bergen bei Aguas Calientes ist das bekannteste Reiseziel Perús.
Hier findest du einen exklusiven low-budget Guide zu den bekanntesten Inka-Ruinen der Welt.
Perú Low Budget
Langstreckenbus statt Flugzeug nutzen: alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und Orte sind mit dem (Nacht-)Bus erreichbar. Das Busunternehmen Cruz del Sur verbindet (fast) alle wichtigen Orte. Die Busse von Cruz del Sur sind komfortabel, klimatisiert, geräumig und haben manchmal sogar einen Fernseher. Wir fanden das Busunternehmen sehr seriös und die Busse immer sauber und würden es klar weiterempfehlen. Hier lohnt sich das Vorbuchen der Tickets manchmal.
In den lokalen Märkten gemeinsam mit den Einheimischen essen. Tagesmenüs kosten circa 12 SOL (3 €).
In Guesthouses und Hostels übernachten. Ein privates Doppelzimmer mit eigenem Bad kostet um die 20 € pro Nacht.
Trinkwasserfilter mitnehmen und auf Plastikflaschen verzichten.
Tickets und Eintrittskarten vor Ort bei lokalen Anbietern kaufen. Nur die Eintrittskarte für Macchu Picchu sowie die Buchung des Inka Trails sollte bereits im Voraus erfolgen.
Aktivitäten und Wanderungen auf eigene Faust durchführen. Oft ist keine geführte Tour notwendig, auch wenn man dich das vielleicht glauben lässt. Der öffentliche Verkehr ist relativ gut ausgebaut. Mit den günstigen colectivos (Sammeltaxis) kommst du fast überall hin und kannst wie die Einheimischen reisen.
kleiner Glossar
mercado - lokaler Markt
colectivo - günstiges Sammeltaxi. Fährt los sobald es voll ist.
menú del día - günstiges Mittagsmenü in den Märkten und lokalen Restaurants
soles S/. - peruanische Währung (1 Sol ~ 0.25 €)
baño - Toilette (meist kostenpflichtig, circa 1 Sol)
boleto - Ticket
pasaje - Fahrkarte
terminal terrestre - Busbahnhof
Einreise
Grundsätzlich erhält man bei der Einreise mit gültigem europäischem Reisepass ein Touristenvisum für bis zu 90 Tage. Es ist keine Vorab-Beantragung notwendig. Bitte informiere dich vor der Reise über die aktuellen Bestimmungen.
Fortbewegung
Busse in Peru
Die beste, einfachste und preiswerteste Möglichkeit Peru zu bereisen sind die Langstreckenbusse die dich quer durchs Land befördern. Die Bustickets kannst du oft online oder ansonsten direkt am Schalter buchen.
Die Langstreckenbusse sind in der Regel Doppeldecker. Grundsätzlich gibt es gibt zwei verschiedene Sitzkategorien.
- CAMA: im Cama Bus gibt es drei Sitze pro Reihe anstatt vier. Die Sitze sind somit breiter und komfortabler und lassen sich bis zu 160° umklappen. Cama Busse sind teurer.
- SEMI-CAMA: vier Sitze pro Reihe. Die Sitze kann man nicht so weit nach hinten klappen. Für lange Reisen in der Nacht eher ungeeignet, für Kurzstrecken top.
Während unserer Peru Reise waren wir mit zwei Busunternehmen unterwegs:
Cruz del Sur: die Busgesellschaft Cruz del Sur hat die komfortabelsten und bestaustgestattetsten Busse in die wir während unserer fast dreimonatigen Südamerikareise gestiegen sind. Wir würden das Busunternehmen klar empfehlen. Die Tickets kannst du ganz einfach online im Voraus buchen.
- Peru-Hop: die Strecke zwischen Cusco bis nach La Paz in Bolivien haben wir mit dem Busunternehmen Peru-Hop zurückgelegt. Peru-Hop ist ein Hop-On-Hop-Off-Bus für Touristen. Du kaufst ein Ticket für eine festgelegte Route, steigst an den Haltestellen aus und wieder ein, wann immer du möchtest. Die Tickets für die Routen kannst du online kaufen.
Sammeltaxis
In Bolivien gibt es außerdem die colectivos – Sammeltaxis. Die extrem preiswerten Kleinbusse fahren los sobald sie voll sind. Mit dem colectivo sind wir beispielsweise von Cusco ins Heilige Tal der Inka und nach Santa Teresa (Machu Picchu) gefahren.
Gesundheit
die Höhe
Perú ist ein Andenland. Viele Orte und Sehenswürdigkeiten liegen sehr hoch und die Sauerstoffkonzentration ist geringer. Cusco beispielsweise befindet sich auf 3.400, Vinicunca – der Regenbogenberg auf 5.000 Höhenmeter. Eine langsame Akklimatisierung ist somit sehr wichtig. Bevor beispielsweise eine Wanderung unternommen wird sollte man sich einige Tage in Cusco aufhalten.
Soroche, die Höhenkrankheit äußert sich unteranderem durch Schwindel, Fieber und Übelkeit.
Abhilfe: Soroche Tabletten (gibt es in den Apotheken), Coca Blätter (für Tee oder zum Kauen), Muña Tee.
Trinkwasser
Das Leitungswasser ist nicht trinkbar. Um Plastikflaschen zu vermeiden sollte daher abgekocht oder noch besser gefiltert werden.
Impfungen & Reiseapotheke
Standartimpfungen wie Tetanus, Diphterie, Masern und Polio sollen aktuell sein. Empfohlen sind außerdem die Impfungen gegen Hepatitis A+B, Typhus, Tollwut (wichtig bei Wanderungen in den Anden) und Gelbfieber (bei einem geplanten Aufenthalt im Amazonas ODER einer Weiterreise in ein anderes Südamerikanisches Land) empfohlen.
Stell dir eine Standartapotheke (Pflaster, Desinfektionsmittel, Schmerzmittel, persönliche Medikamente) zusammen und nimm auch eine Malaria Prophylaxe (Malaria kommt in manchen Regionen Perús vor) mit.
Hinweis: Wir geben nur einen Überblick – bitte vor einer geplanten Reise vorzeitig (mindestens 2 Monate davor) bei Ärzt*in oder im Tropeninstitut über Impfungen, Reiseapotheke und gesundheitliche Risiken informieren.
Gut zu wissen
Geld
In Perú muss fast alles mit Bargeld bezahlt werden. Mit den meisten Kreditkarten (wir hatten für unsere Südamerikareise eine extra Kreditkarte von Revolut ) ist es möglich am Bankomat del Banco de la Nacion ohne Spesen abzuheben.
Internet & Handy
Am besten nach der Anreise eine peruanische SIM Karte für Daten beantragen. Die SIM Karten sind Prepaid und einen Monat lang gültig. Anbieter sind beispielsweise Entel und Bitel, Kosten circa 8 €.
Sicherheit
Wir haben uns in Perú immer sicher gefühlt. Es ist ein Land mit sehr vielen Rucksackreisenden und Individualtouristen.
Achtung bei Taxis: es gibt viele nicht autorisierte Taxifahrer. Wir sind nach unserer Ankunft, am ersten Abend in Lima, am Flughafen in ein illegales Taxi gestiegen. Statt 60 SOL haben wir 60 USD für die Fahrt gezahlt.
- Back
- Bolivien
- Perù
- Chile

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